Verein Männerwissen

Jo May - die Männerforscherin

Dass Christoph May unrecht hat, wenn der behauptet „Überall dort, wo Männer unter sich bleiben, entwickeln sich toxische Monokulturen“ weiß jeder, der schon einmal auf einem Männerseminar, einem Männer Outdoor Camps, bei einem Shivakreis, einer Männerschwitzhütten, Eisenhansrunde etc. war oder auch nur der Erzählung eines Mannes zugehört hat, der eines davon selbst erlebt hat. Fast jeder fasst schon beim Abschied von einer solchen Veranstaltung den Entschluss wiederzukommen um diese Offenheit und Intimität, diesen entspannten und heilsamen Raum auf´s neue genießen zu können. Ihm ist klar: Mann sein lernt man unter Männern. Und die allermeisten die danach zu einer Partnerin nachhause zurückkehren berichten, dass auch diese glücklich ist über die Veränderung und Entwicklung, die in der Auszeit unter Männern stattgefunden hat. 

May´s Aussage löst im besten Fall unverständiges Kopfschütteln aus, wenn er in die Welt hinausplärrt: „Lasst sämtliche Männerrunden hinter euch!“ Seine Männerfeindlichkeit scheint auf den ersten Blick unerklärlich, tritt dafür aber vollkommen unmaskiert auf: „Und Kritische Männlichkeit verhandelt die Frage, wie wir die Kritik an Männern und Männerbünden beschleunigen können.“
„Wie wird ein Mann Feminist?“ In Christoph Mays Gedankenwelt sind Männer also nur falsch funktionierende Frauen, von weiblich-männlicher Balance oder Ergänzung in einer Partnerschaft, gar Polarität hat er noch nie etwas gehört.
Und dann auch noch auf der nach ihm benannten Homepage der Satz: „Wir verpassen Dir ein feministisches Update, mit dem Du auch in Zukunft up to date bist!“ gerichtet an „vor allem Männer und männlich gelesene Personen“ – ach schau an, „gelesenes Geschlecht: So nimmt mich die Gesellschaft wahr“ erklärt das Internet und das muss es ja wissen. Ok, die allermeisten Männer wollen ja auch als Mann wahrgenommen werden, wobei sich sehr viele schon freuen, wenn sie überhaupt wahrgenommen werden, ist ja keineswegs selbstverständlich beim gegenwärtigen Zeitgeist. Und dass die Zukunft nicht menschengerecht und friedlich, sondern ausschließlich feministisch sein wird, klingt auch eher nach einer gefährlichen Drohung als nach einer Welt in der Frauen und Männer glücklich miteinander leben werden.
Weniger freuen werden sich die allermeisten Männer, wenn sie von May etwas verpasst bekommen. Oder besser gesagt von den Mays, denn Christoph ist nicht alleine, sein „wir“ bezieht sich darauf, dass er das „Instituts für Kritische Männerforschung“ ja gemeinsam mit Stephanie May gegründet hat. Und auch für das inhaltliche wie ästhetische Mentoring der Vorträge, Seminare und Website ist nicht er verantwortlich, sondern sie, sagt uns die Homepage mit seinem Namen. Ob er das alles auch selber glaubt oder ob er nur die Texte vorträgt, die die Schriftstellerin vorgibt und mit denen sich Einladungen in Talkshows und somit zahlende TeilnehmerInnen generieren lassen sagt uns die Homepage nicht.
Dass sie sich nur gemischte Gruppen wünschen, sagen die Mays sehr deutlich; dass sie damit nicht nur alle Wolfsfrauengruppen etc. verbieten wollen sondern auch gleich alle Mädelsabende verschweigen sie geflissentlich. Sonst könnten sich nämlich die Männer entspannt zurücklehnen, es würden sich genug gestandene Frauen finden, um sie zum Schweigen zu bringen.
So aber ist es notwendig gegen die Mayschen Abwege aufzustehen, die einer Entwicklung hin zu einer freien, friedfertigen und lustvollen Welt für alle Menschen im Wege stehen.

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